Schul- und Gruppenangebote

Kinder und Jugendliche begegnen den Themen Krankheit, Sterben, Tod und Trauer häufig früher, als Erwachsene vermuten. Ein schwerkranker Angehöriger, der Verlust eines geliebten Menschen oder die Erkrankung eines Elternteils können viele Fragen, Sorgen und Unsicherheiten auslösen.

 

Mit unseren Angeboten möchten wir junge Menschen altersgerecht begleiten, informieren und stärken. Dabei schaffen wir Räume für Fragen, Gespräche, Begegnungen und Erfahrungen. Unser Ziel ist ein offener, wertschätzender und möglichst angstfreier Umgang mit den Themen Sterben, Tod und Trauer.

Die Sache mit dem Lebensende

 

Ein Bildungsangebot für Schulen und Jugendgruppen

 

„Die Sache mit dem Lebensende“ ist ein Bildungsprojekt für Kinder und Jugendliche, das einen offenen, wertschätzenden und angstfreien Umgang mit den Themen Sterben, Tod und Trauer fördert.

 

Das Projekt wird von unserem qualifizierten Team überwiegend im Rahmen der YOLO-Days an Schulen durchgeführt. Dabei schaffen wir einen geschützten Raum, in dem junge Menschen Fragen stellen, Gedanken teilen und sich mit Themen auseinandersetzen können, die im Alltag oft wenig Platz finden.

 

Sterben, Abschied und Trauer gehören zum Leben. Kinder und Jugendliche haben hierzu viele Fragen, Sorgen und Vorstellungen. Unser Ziel ist es, Wissen zu vermitteln, Unsicherheiten abzubauen und einen natürlichen Umgang mit diesen Lebensthemen zu ermöglichen.

 

Inhalte

  • Sterben und Tod als Teil des Lebens verstehen

  • Offener Umgang mit Abschied und Verlust

  • Fragen und Unsicherheiten besprechen

  • Trauer und unterschiedliche Trauerreaktionen kennenlernen

  • Mitgefühl und soziale Verantwortung stärken

  • Möglichkeiten aufzeigen, wie junge Menschen Betroffene unterstützen können

  • Austausch über eigene Erfahrungen und Gedanken

 

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vorstellung der Arbeit eines ambulanten Hospizdienstes.

 

Die Teilnehmenden lernen:

  • Was ein ambulanter Hospizdienst macht

  • Wie schwerkranke und sterbende Menschen begleitet werden

  • Welche Unterstützung Angehörige erhalten können

  • Warum Hospizarbeit so wichtig ist

  • Welche Rolle ehrenamtliche Hospizbegleiter:innen übernehmen

 

Die Inhalte werden altersgerecht, interaktiv und praxisnah vermittelt und bieten Raum für persönliche Fragen und Gespräche.

 

Für Schulen und Bildungseinrichtungen

Das Projekt richtet sich insbesondere an:

  • weiterführende Schulen

  • Jugendgruppen

  • Konfirmanden- und Firmgruppen

  • Bildungseinrichtungen

  • Projekte im Rahmen der YOLO-Days

 

Durch die offene Auseinandersetzung mit den Themen Sterben, Tod und Trauer werden junge Menschen gestärkt, schwierigen Lebenssituationen mit mehr Verständnis, Wissen und Mitgefühl zu begegnen.

 

Unser Ziel

Wir möchten dazu beitragen, Tabus abzubauen und eine Kultur des Hinsehens, Zuhörens und Begleitens zu fördern.

 

Denn auch junge Menschen dürfen erfahren:

Abschied, Sterben und Trauer gehören zum Leben und niemand muss damit allein sein.

 

Möchten Sie sich mit Ihrer Schulklasse, Jugendgruppe oder Konfirmandengruppe mit den Themen Sterben, Tod und Trauer beschäftigen und wünschen dabei Unterstützung? Dann sprechen Sie uns gerne an.

Hospiz macht Schule

 

Mit dem Projekt „Hospiz macht Schule“ bringen wir die Themen Leben, Krankheit, Abschied, Sterben und Trauer altersgerecht in die Grundschule.

Kinder erhalten die Möglichkeit,

  • Fragen zu stellen,

  • Erfahrungen auszutauschen,

  • Ängste abzubauen,

  • Mitgefühl und soziale Verantwortung zu entwickeln.

 

Das Projekt fördert eine offene Gesprächskultur und stärkt Kinder im Umgang mit schwierigen Lebensthemen.

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© PaHoRi e.V. - Palliativ- und Hospiz-Initiative im Ried e.V. - ambulanter Palliativ- und Hospizdienst für Erwachsene, Kinder, Jugendliche und Familien in Bürstadt, Lampertheim, Biblis und Groß-Rohrheim.